25. Mai 2011
Zieleinfahrt: 1300 Kilometer im Porsche 911 nach Wiesbaden
Michael Zimmermann und Gerd Reppe starteten im Porsche 911 für den AvD Club Kurhessen bei der Rallye Wiesbaden.

BU Bild 1: Michael Zimmermann Gerd Reppe haben mit ihrem Porsche 911 in Wiesbaden ihr Ziel erreicht: Platz zwei in der Klasse nach 1300 Kilometern. Foto: privat

KASSEL / WIESBADEN. Zufrieden und mit der Silberplakette ihrer Klasse im Gepäck kamen Michael Zimmermann und Gerd Reppe von der Rallye Wiesbaden zurück: 1300 Kilometer – gespickt mit 300 Sonderprüfungskilometern – liegen hinter ihnen und ihrem Porsche 911, der die Rallye makellos überstand.
„Was das Ergebnis angeht, sind wir sehr zufrieden, kommen wir doch mit einer Silberplakette für den zweiten Platz in unserer Klasse nach Hause - und das bei sieben Teilnehmern und erfahrenen Mitbewerbern!“, freuen sich Michael Zimmermann und Gerd Reppe. „Unser Dank gilt der guten Koordination und Unterstützung des Serviceteams Harald Stiegel und Angelika Winkler-Wohlgemuth, die uns an den vereinbarten Service-punkten und Zeitkontrollen zuverlässig mit Sprit und Verbrauchsstoffen versorgt haben sowie der guten Vorbereitung des 45 Jahre alten Autos durch den Bosch Classic Service Wegener“, betont das Team des AvD Kurhessen. Im Gesamtklassement belegt es Rang 14.
„Die 15 Sonderprüfungen mit Längen zwischen sechs und 37 Kilometern, unter anderem auch auf dem Prüfgelände von Opel in Dudenhofen, entsprachen schon dem Anspruch der damaligen Europameisterschaft. Dies liegt sicher auch daran, dass zum Teil identische Sonderprüfungen der letzten Rallye in 1971 jetzt wieder gefahren wurden“, berichtet Michael Zimmermann, dessen Vater Klaus bereits vor 40 Jahren an der Rallye teilnahm, aber leider unverschuldet aufgeben musste.
„Auch die Begeisterung der Zuschauer an der Strecke sowohl in Deutschland als auch in Tschechien haben gezeigt, dass historischer Rallyesport die Menschen begeistert und uns zur Höchstleistung gegen die Uhr und unsere Mitbewerber motiviert“, berichtet Gerd Reppe begeistert von seiner ersten Rallye dieser Art. Bisher war er überwiegend bei Orientierungsfahrten am Start.
„Insgesamt sind nur zwei Fahrzeuge aus dem Starterfeld ausgefallen, die anderen auf-getretenen kleineren technischen Mängel im Feld wurden Dank der guten Unterstützung des AvD-Serviceteams des Veranstalters, dem Servicebetrieb und Clubkamerad Thomas Konopka aus Kassel, vor Ort behoben“, stellen die beiden nochmals die Zuverlässigkeit der historischen Fahrzeuge heraus.
Gesamtsieger wurden Matthias Kahle und Peter Göbel (Köln/Korb). Die amtierenden Deutschen Rallyemeister für aktuelle Fahrzeuge waren in einem Skoda 110 R aus dem Jahr 1971 für Skoda Auto Deutschland am Start. (zpk)
Anmerkung: Das Bild wurde bei der Zieleinfahrt am Wiesbadener Kurhaus aufgenommen.

